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Auf Tour im Günztal

Wer im Unterallgäu lebt oder Urlaub macht, der sollte mindestens einmal an der Westlichen Günz zwischen Ottobeuren und Westerheim gewesen sein. Schön ist es dort zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter und auch zu jeder Tageszeit. Für Kinder sind vor allem die Kiesbänke, die Kletterbäume und die Pfaue der Schickling-Stiftung ein Erlebnis.

Entlang der Westlichen Günz sind viele Wanderwege ausgeschildert. Lauft einfach los! Ausnahmsweise schlage ich dieses Mal keine bestimmte Route vor. Mit Hilfe der Karte in "Einfach WANDERBAR 2" und der Beschilderungen vor Ort findet ihr mit Sicherheit einen schönen Weg und wunderbare Plätze – vom kurzen Picknick bis hin zum Tagesausflug ist im Günztal alles möglich. Die meisten Wege sind mit einem geländegängigen Kinder- oder Bollerwagen befahrbar.


Zu entdecken gibt es unendlich viel: Zum einen natürlich den Bach selbst, der sich hier mit vielen Biegungen durch die Landschaft schlängelt. Die Kiesbänke eignen sich wunderbar für ein Picknick oder auch, um von dort aus Steine ins Wasser plumpsen zu lassen. Umgestürzte Bäume laden wagemutige Abenteurer dazu ein, auf die andere Seite des Flusses und wieder zurück zu balancieren.


Außerdem findet man im Günztal – dank der tollen Arbeit der Stiftung KulturLandschaft Günztal und vieler engagierter Landwirte – eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Einige von ihnen stehen in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Arten (wie etwa die Bachmuschel, der Steinkrebs oder auch das bayerische Löffelkraut). Den bundesweit größten Bestand des stark gefährdeten „Zierlichen Wollgras“ gibt es im Naturschutzgebiet Hundsmoor bei Westerheim. Umso respektvoller und besonnener sollte man sich im gesamten Günztal verhalten. Mehrere Infotafeln erklären viel Wissenswertes über dieses besondere Stückchen Unterallgäu.


Übrigens: Wer möchte, kann das Günztal zwischen Ottobeuren und Westerheim auch wunderbar bei einer Radtour erleben. Der Radweg verläuft entlang einer ehemaligen Bahnlinie und ist super für Familien geeignet – hier kann man einfach nur fahren und muss nicht laufend auf den Verkehr achten. Einzige Ausnahme ist der Ortseingang von Hawangen: Dort muss man eine relativ viel befahrene Straße überqueren.


Auch mit Rollstuhl kann man im Günztal viele schöne Ecken entdecken, allerdings kann der Untergrund auf manchem Weg je nach Jahreszeit und Witterung auch matschig und schwer befahrbar sein. In diesem Fall ist der Bahn-Radweg eine gute Alternative für einen schönen Ausflug.

WO

an der Westlichen Günz


PARKEN 

bei Ottobeuren und bei Hawangen 


STRECKE

beliebig; überwiegend Feldwege, teils schmale Pfade


DAUER

Kurztrip bis Tagestour


KINDERWAGEN

mit Geländereifen


EINKEHREN

unbedingt Picknick machen


MEHR

in "Einfach WANDERBAR 2"

(Tour 38)

Auf jeden Fall einen Besuch wert ist gerade mit Kindern die Erich-Schickling-Stiftung unterhalb von Eggisried. Dort leben frei laufende Pfaue.

Übrigens

Auf jeden Fall einen Besuch wert ist gerade mit Kindern die Erich-Schickling-Stiftung unterhalb von Eggisried. Das gesamte Anwesen des 2012 verstorbenen Künstlers strahlt etwas sehr Geheimnisvolles, fast schon Mystisches aus. Und wer genau hinsieht, entdeckt auf einem Hausdach, in einer Baumkrone oder mitten auf dem Weg einen der dort lebenden Pfaue – oder sogar eine abgeworfene Feder. Am besten plant man also ganz viel Zeit ein oder geht mehrmals auf Entdeckungstour an die Westliche Günz.

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