
Abenteuer Römerturm
Ihr wollt euch einmal wie Burgherren fühlen? Kein Problem! Naja, fast kein Problem – zumindest für alle, denen es nichts ausmacht, im Dunkeln die über hundert Stufen im Römerturm in Oberschönegg hoch zu steigen.
Schwache Nerven dürfen hier vor allem die erwachsenen Begleiter nicht haben… Für Kinder ist der Abenteuerfaktor dieses schönen Ausflugsziels im Unterallgäu einfach unschlagbar! Nach den ersten Holztreppen auf dem Weg nach oben kann man durch kleine Fenster und „Schießscharten“ schauen und auf Zwischenebenen kurz verschnaufen, bevor es über enge und unebene Steinstufen die letzten Meter hinauf geht bis zur Aussichtsplattform. Der Blick ins Günztal und bis in die Alpen ist sensationell und die Brotzeit schmeckt hier oben gleich nochmal so gut.
Für alle, die nicht schwindelfrei sind und es lieber etwas ruhiger angehen möchten, gibt es direkt unterhalb des Turms einen kleinen Brotzeitplatz. Dank vieler kleiner Trampelpfade, wegen des „Burggrabens“ und der tollen Bäume um den Römerturm ist auch auf dem Boden der Spaßfaktor groß!
Die Zeit vergeht hier wie im Flug – ein toller kurzer Ausflug für lauffaule Tage: Der Weg vom Ortsrand von Oberschönegg zum Römerturm und zurück ist insgesamt nur knapp einen Kilometer lang.
WO
Oberschönegg
PARKEN
am Ortsausgang von Oberschönegg Richtung Babenhausen
LÄNGE
etwa 0,9 Kilometer
DAUER
1 bis 2 Stunden (mit Aufenthalt)
KINDERWAGEN
bis zum Turm auch mit Rollstuhl möglich
MEHR
(Tour 17)

Übrigens
Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt: Der Römerturm ist kein Bauwerk aus der Römerzeit. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die Burg Altenschönegg im Jahr 1126. Aus Rache ließ der bayerische Herzog die Burganlage niederbrennen. Nur der ausgebrannte Turm blieb erhalten - und wurde erst mehrere Jahrhunderte später vom Haus Fugger wieder instandgesetzt.













