
Zu den Geologischen Orgeln
Bis zu 15 Meter hohe Röhren im Gestein, kleine Höhlen und Felsvorsprünge: Die Geologischen Orgeln beim kleinen Weiler Bossarts auf der Anhöhe zwischen Niederdorf und Dietratried sind nicht nur für Kinder äußerst beeindruckend.
Die "Geologischen Orgeln" sind eine Felsformation aus Nagelfluh und wirklich steinalt: Seit mehr als einer halben Million Jahre spült eindringendes Wasser das Gestein aus und hat so die „Orgelpfeifen“ geschaffen. Trittsicher sollte man dort schon sein. Die steilen Treppen, die am Fels entlangführen, lassen manches besorgte Elternherz sofort schneller schlagen…
Zu den Geologischen Orgeln gelangt man auf mehreren schönen Wegen. Wir haben bei Wolfertschwenden geparkt und sind von dort über kleine Waldwege entlang der „Wandertrilogie“-Strecke zu den Felsen gelaufen. Mit Kinder- und Bollerwagen (oder wenn es heiß ist) geht man am besten auf demselben schönen schattigen Weg wieder zurück.
Wer sich an einer anderen Stelle abholen lassen kann, der sollte der Beschilderung weiter Richtung Ottobeuren folgen. Und wer extrem lauffaule Begleiter hat, kann auch direkt nach Bossarts fahren und ist dort nach wenigen hundert Metern am Ziel.
WO
Wolfertschwenden
PARKEN
am Ortsrand von Wolfertschwenden oder direkt oberhalb der Geologischen Orgeln in Bossarts
STRECKE
5,1 Kilometer (oder nur etwa 200 Meter)
DAUER
2 bis 3 Stunden
KINDERWAGEN
überwiegend gut befahrbare Waldwege, knifflig sind nur eine kleine Brücke und die Geologischen Orgeln selbst
MEHR
(Tour 13)

Übrigens
Den Erzählungen nach soll man die Orgeln bei entsprechendem Wind tatsächlich pfeifen hören. Vielleicht habt ihr ja Glück!?


























