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Vom Ehwiesmühltal über den Falken

Über Stock und Stein und deshalb am besten ganz ohne Kinder- oder Bollerwagen geht es vom idyllischen Ehwiesmühltal über und um den Falken bei Ittelsburg. Oben angekommen gibt es eine wunderbare Aussicht und den perfekten Picknickplatz.

Parken kann man super am Wanderparkplatz zwischen Wolfertschwenden und der Ehwiesmühle. Von dort aus überquert man eine Brücke und läuft das erste Stück Weg gemütlich am Waldrand entlang. Danach ist auf ein paar hundert Metern etwas Durchhaltevermögen gefragt: Über einen teilweise relativ steilen und unebenen (und in den Sommermonaten teils extrem vom Springkraut überwucherten!) Waldweg geht es hinauf auf den Falken. Wer sich nicht unnötig quälen will, lässt also Kinder- oder Bollerwagen bei dieser Tour lieber zuhause – auch wenn ein Großteil des Wegs sehr gut befahrbar wäre. Aber keine Sorge: Auch dieser einzige Anstieg der Runde hat einmal ein Ende – und noch dazu führt das letzte Stück durch einen tollen „Tunnel“ aus Blättern und Ästen.


Oben angekommen lohnt es sich auf jeden Fall, einen Abstecher aus dem Wald heraus zu machen. Hier oben vom Falken aus bietet sich nämlich ein schöner Ausblick in Richtung Bad Grönenbach mit Stiftskirche und Hohem Schloss und zudem weit über Memmingen hinaus.

Wer noch ein paar hundert Meter weiterläuft, kommt hier auch noch zum perfekten Picknickplatz: Auf einer Erhebung erinnert ein Gedenkstein an die „Heidelburg“, die bis vor 200 Jahren auf dem Falken thronte. Dort oben schmeckt die Brotzeit mit Blick auf die Alpen noch viel besser – und die Kinder haben danach viel Spaß daran, den Hang hoch- und runterzurennen oder hinunterzukugeln.


Entweder läuft man im Anschluss hinunter nach Ittelsburg oder kürzt die Strecke ganz einfach oben auf dem Bergrücken quer durch den Wald ab. Ab Hintergsäng führt der Weg in beiden Fällen über einen tollen Trampelpfad durch den Wald und über so manche Wurzel zurück ins Ehwiesmühltal.


Kurz vor dem Parkplatz ist ein Zwischenstopp irgendwo entlang des idyllischen Mühlbachs schon fast Pflicht. Eine wackelige „Brücke“ etwas versteckt am Waldrand ist der perfekte Platz, um Tannenzapfen-Boote aus dem Wasser zu fischen – und um sich kurz vor der Heimfahrt komplett nass zu machen …

WO 

Wolfertschwenden


PARKEN 

am Wanderparkplatz Richtung Ehwiesmühle 


STRECKE

3,8 bis 6,1 Kilometer; größtenteils Waldwege, zwei kurze asphaltierte Stücke


DAUER

2 bis 3 Stunden


KINDERWAGEN

zuhause lassen


EINKEHREN

Brotzeit mitnehmen


MEHR

in "Einfach WANDERBAR 2"

(Tour 33)

Ein Gedenkstein auf dem Falken oberhalb von Wolfertschwenden und Ittelsburg erinnert heute an die Heidelburg. 1496 wurde Schloss Falken von Heinrich von Rotenstein erbaut.

Übrigens

Ein Gedenkstein erinnert heute an die Heidelburg. 1496 wurde Schloss Falken von Heinrich von Rotenstein erbaut. 1525 wurde die Burg im Bauernkrieg von Bauern geplündert, 1562 vom Stift Kempten erobert. 1821 wurde sie schließlich abgebrochen.

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